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Wann ist die Versuchsgrenze beim Einbruchsdiebstahl überschritten? Der fünfte Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Versuchsschwelle beim Einbruchsdiebstahl in der Regel schon mit dem Beginn des Einbrechens, Einsteigens oder Eindringens überschritten wird.
BGH, Urteil vom 28.04.2020
Wann liegt ein freiwilliger Rücktritt vor? Nur ein freiwilliger Rücktritt des Täters von einer Straftat wirkt sich strafbefreiend aus.
BGH, Urteil vom 15.04.2020
Ist eine Amtsanmaßung ein eigenhändiges Delikt? Der fünfte Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat sich im vorliegenden Fall mit dem Deliktstypus der Amtsanmaßung gemäß § 132 Var.
BGH, Urteil vom 14.04.2020
Wann liegt ein bedingter Tötungsvorsatz vor? Grundsätzlich erfordert der bedingte Vorsatz (auch Eventualvorsatz), dass der Täter den Eintritt des tatbestandsmäßigen Erfolgs als mögliche Folge seines Tuns wahrnimmt (Wissenselement) und den Taterfolg gleichzeitig billigt bzw.
BGH, Urteil vom 25.03.2020
Wann liegt tätige Reue beim erpresserischen Menschenraub vor? Die Strafe für einen erpresserischen Menschenraub kann gemildert werden, wenn der Täter sein Opfer in dessen Lebenskreis zurückgelangen lässt und zudem auf die erstrebte Leistung verzichtet.
BGH, Urteil vom 24.03.2020
Die wechselseitige Zurechnung hat Grenzen.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 04.03.2020
Wann liegt eine sukzessive Mittäterschaft vor? Man spricht von einer sukzessiven Mittäterschaft, wenn jemand in Kenntnis und Billigung des von einer anderen Person begonnenen tatbestandsmäßigen Handeln in das Tatgeschehen als Mittäter eingreift.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 11.02.2020
Im vorliegenden Fall beschäftigte sich der Bundesgerichtshof mit der Beweiswürdigung beim untauglichen Versuch.
BGH, Urteil vom 06.02.2020
Im vorliegenden Fall beschäftigte sich der Bundesgerichtshof mit der konkurrenzrechtlichen Beurteilung von mehreren unberechtigten Einsätzen einer fremden Bankkarte.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 04.02.2020
Verdeckungsabsicht und bedingter Tötungsvorsatz schließen sich gegenseitig nicht aus.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 29.01.2020